Die Stiftung Sprachheilschulen im Kanton Zürich wurde 1865, damals unter dem Namen „Kommission für Versorgung verwahrloster Kinder“, als Tochterorganisation der Gemeinnützigen Gesellschaft Zürich gegründet. 

Von 1865 bis 1917 war die Stiftung ein Jugendförderungswerk, welches sich im Patensystem um wenige Jugendliche kümmerte. Die Kommissionsmitglieder waren die „Paten“ und besuchten die ihnen zugewiesenen Jugendlichen zwei- bis dreimal jährlich. Zusammen mit den Pflegeeltern oder Anstalten waren sie für eine gute Erziehung verantwortlich. 

1917 löste sich die Kommission von der Muttergesellschaft, führte aber den Zweck des Jugendförderungswerkes weiter. Neu kam eine eigene Institution für „gefallene Mädchen“ in Stäfa dazu. Das Jugendförderungswerk im Patensystem wurde 1940 aufgegeben, das Mädchenheim wurde bis 1955 weitergeführt. 

1955 wurde das Mädchenheim geschlossen und auf Anregung der Erziehungsdirektion übernahm die Trägerschaft die neue Aufgabe der Führung einer Sprachheilschule am Standort des ehemaligen Mädchenheims. 

2006 fusionierte die Stiftung Sprachheilschule Stäfa mit dem Verein Sprachtherapieheim Schwyzerhüsli, einer logopädisch ausgerichteten Kindergarteninstitution in Zürich, zur Stiftung Sprachheilschulen im Kanton Zürich. In Zürich wurde innert zwei Jahren aus der Kindergarteninstitution eine Sprachheilschule, neu auch mit Klassen der Unter- und Mittelstufe. 2009 wurde eine dritte Sprachheilschule in Winterthur eröffnet. Das Schulhaus in Fahrweid wird seit 2024 als vierter eigenständiger Standort geführt.

Mit den heute vier Schulhäusern und vier Standorten ist die Stiftung Sprachheilschulen Kanton Zürich Bildungsort für 226 Schüler*innen mit umfassendem Sprachförderbedarf.   

Die Menschen hinter der Kulisse

Bei der Sprachheilschule wirkt ein grossartiges Team von Fachkräften.